Im Rahmen der Abiturvorbereitung in Geschichte, Politik und Wirtschaft unternahm der Abiturjahrgang vergangene Woche eine mehrtägige Studienfahrt nach Berlin.
Ziel war es, historische Zusammenhänge zu vertiefen, demokratische Prozesse kennenzulernen und politische Bildung vor Ort zu erleben.
Auf dem Programm standen zahlreiche Lernorte, darunter die Gedenkstätte Haus der Wannseekonferenz mit einer Auseinandersetzung zu historischem und modernem Antisemitismus, die Gedenkstätte Berliner Mauer mit einem eindrucksvollen Zeitzeugengespräch mit dem Pfarrer und DDR-Dissidenten Joachim Goertz, das Notaufnahmelager Marienfelde, die Topographie des Terrors sowie das Stasimuseum mit einem weiteren Zeitzeugengespräch.
Politische Institutionen wurden im Deutschen Bundestag bei einer Führung zur Parlamentsgeschichte, im Bundesrat durch ein Rollenspiel zur Gesetzgebung und in der Europavertretung in Berlin mit einem Vortrag zu Europa erkundet. Ein weiterer historischer Akzent war der Besuch des Friedhofs der Märzgefallenen, wo die Schülerinnen und Schüler in einem Rollenspiel zur Märzrevolution arbeiteten.
Trotz kalter Wintertage war die Stimmung in der Gruppe durchweg entspannt und gut gelaunt. Insgesamt war die Berlinfahrt eine sehr gelungene und bereichernde Erfahrung. Das gemeinsame Foto entstand vor dem Bundestag.
Begleitet wurde die Fahrt von Ruth Merz (Oberstufenlehrerin für Geschichte) und Nils Kummer (Oberstufenlehrer für Politik und Wirtschaft).
Astrid Stark, Öffentlichkeitsarbeit