15.03.2018

Ein farbenprächtiger Ritt durch den Nachthimmel

Das Klassenspiel der 6 A entführte das Publikum in die zauberhafte Weite des Weltalls

Mit „Peterchens Mondfahrt“, der Geschichte von Peter, Anneliese und dem Maikäfer Sumsemann, hat Gerdt von Bassewitz eines der bis heute bekanntesten und schönsten deutschen Kinderbücher geschrieben. Es handelt von den Abenteuern des Maikäfers Herr Sumsemann, der zusammen mit den Menschenkindern Peterchen und Anneliese zum Mond fliegt, um von dort sein verlorengegangenes sechstes Beinchen zu holen.

Zunächst lernen sie die Sternenkinder und das Sandmännchen auf der Sternenwiese kennen. Der Sandmann begleitet sie zum Tee bei der Nachtfee, bei dem sie auf die Sonne, den Donnermann, die Blitzhexe und viele andere Naturgeister treffen, die ihnen alle ihre Hilfe gegen den bösen Mondmann zusichern. Weiter geht die Reise mit kurzem Zwischenhalt auf der Weihnachtswiese beim Weihnachtsmann zur Mondkanone, mit der das Sandmännchen alle Drei hinauf auf den Mond schießt. Dort angekommen finden sie das sechste Beinchen, werden aber vom bösen Mondmann aufgehalten. Um diesen zu besiegen kommen die Naturgeister zur Hilfe und mit der Morgenröte gelingt ihnen die Rückkehr zur Erde. Als die beiden Kinder ihre Augen öffnen, liegen sie in ihrem Bettchen und auch der Maikäfer ist im Zimmer, mit sechs Beinchen. Sie entlassen ihn durch das Fenster zurück in die Freiheit.

Das eigens von der Klassenlehrerin Gisela Metzenauer bearbeitete Stück wurde von den Schülerinnen und Schülern der Klasse 6 A Anfang März  vor großem Publikum im Saal aufgeführt. Kinder, Eltern und zahlreiche Helfer hatten große Freude an intensiven Proben, Bühnenbild, Kostümen und Make-up, und besonders die Mondkanone war eine Herausforderung für zwei engagierte Väter. Die Kinder schlüpften mit Begeisterung in die unterschiedlichsten Charaktere: von skurril über ausgelassen, furchterregend, tollpatschig bis zu überaus liebenswürdig war alles dabei. Jede Rolle wurde mit Hingabe ausgefüllt und häufig gab es Szenenapplaus für besonders komödiantische, tänzerische oder auch gesanglich brillante Einlagen.

Am Ende blickte man in viele stolze Gesichter und ging mit dem drolligen Ausspruch „Sumesemann, du bist der Dickste…“ auf den Lippen froh und beschwingt nach Hause.

 

Annette Kunzfeld, Mutter der Klasse 6A



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